Tagfalter-Portraits – darf ich vorstellen:

Aquarelle auf Papier, gerahmt (2024)

Während meiner Beschäftigung mit den Tagfaltern begegneten mir immer wieder wunderschöne Individuen. So flatterten im Frühjahr plötzlich drei Männchen des Aurorafalters durch unseren Garten. Sie waren so schnell, dass ich ihnen nicht folgen konnte. Selten blieb einer sitzen. Beim Auftauchen eines Weibchens flogen meist alle sofort hinterher. Es war ein zauberhaftes Spiel, das ich über mehrere Tage beobachten konnte. Im Sommer besuchten uns unzählige Tagpfauenaugen, Admirale und Kohlweißlinge. Dickkopffalter tranken Nektar bei Knautien und Kartäuser-Nelken. Später schwirrte tatsächlich ein Schwalbenschwanz herein. Erst umflog er die großen Fenchelstauden, dann ließ er sich auf der Lanzett-Kratzdistel nieder. Er trank so lange und viel, dass ich ausgiebig Zeit zum Fotografieren hatte. Ich sah auch Feuerfalter, Bläulinge und Ochsenaugen. Im Herbst waren es bestimmt ein Dutzend Perlmutterfalter gemeinsam mit Tagpfauenaugen, die den Sonnenhut genossen. Insgesamt konnte ich in den vergangenen Jahren 21 Tagfalterarten in unserem Garten entdecken. Ein paar dieser schönen Individuen wollte ich unbedingt auf Papier festhalten.

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